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das
team austria
michael
friesenbichlers erste eindrücke...
friesi
der schwerarbeiter...
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HAY
WORLD HANGLIDING CHAMOPIONSHIP 2005
die wm beginnt mit zwei trainingstagen eigentlich schon am 04. und
05. jänner. es folgen mehr als
zehn harte wettkampftage ehe die neuen weltmeister bei der schlusszeremonie
am 19. jänner
geehrt werden können.
in hay erwartet die piloten endloses flachland und konstannte thermische
bedingungen. freuen wir
uns auf einen spannende und hoffentlich wieder erfolgreiche wm für's
team austria... |
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das team austria
und wieder wurden die besten piloten österreichs
nominiert. manfred ruhmer gönnt sich jedoch eine
auszeit! das wird den top-teams anderer nationen sicherlich freuen,
oder auch nicht. natürlich will
jeder der weltmeister wird auch mandi schlagen. naja, vielleicht ein
andermal. somit konnte florian
metzler ins team als nummer fünf aufrücken. auch tom weissenberger
ist aus beruflichen gründen
nicht am start. somit ist auch walter mayer wieder mit dabei. |
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von links n. rechts:
- gerolf heinrichs
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robert reisinger
- seppi salvenmoser
- michi friesenbichler
- florian metzler
- walter mayer |
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michael friesenbichler
berichtet...
Da ich seit 16. Oktober in Australien
bin, hab ich mir gedacht, ich koennte unsere Ligahompage mit
einigen Berichten von meinem Leben hier in Sydney erweitern.
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Wie
schon erwaehnt, verbringe ich diesen Winter in Australien.
Da ich beim Drachenhersteller Moyes arbeite, bin ich die meiste
Zeit rund um Sydney.
Durch Gerolfs Hilfe habe ich auch einen heiß umkaempften
Platz in Vickys (Tochter von Bill und Molly Moyes) Haus
ergattert.
In den ersten beiden Wochen war das Wetter jedoch noch nicht
sehr gut. Und so kam es, dass ich den Stanwell Park nur vom
Boden aus sah. Dies ermoeglichte mir jedoch, mich sehr gut in
die taeglichen Arbeiten als Shitkicker einzuarbeiten.
Meine Aufgaben in der Fabrik sind zB.: das Einstellen der
neuen Drachen bevor sie zum Testfliegen gehen, das Fertigen
von Karbonteilen (keine Angst, sind keine tragenden Teile) und
natuerlich das Testfliegen an sich...
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..wo
wir wieder beim Stanwell Park angelangt sind: Dieser
befindet sich ca. 45 min von Sydney und ist der optimale Platz
um Drachen einzufliegen.
Als Oesterreicher kann man es sich nur schwer vorstellen, an
einem wunderschoenen Startplatz ueber dem Meer zu starten,
dann bis zu 150 km mit hoher Geschwindigkeit einer Kette
entlang zu soaren und dann am weißen Sandstrand zu landen.
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Nach
den ersten zwei Wochen wurde das Wetter dann endlich
besser und wir fuhren an einem Freitag in den Stanwell Park. Da
wir 18 Drachen hatten nahmen wir zwei Jungs von der Fabrik
mit, die uns beim Aufbauen der Drachen halfen.
Am Ende des Tages - ich flog mit 5 neuen Drachen - goennten
wir uns das hart erarbeitete Bier.
An meinem zweiten Tag im Stanwell flogen Gerolf und ich ca.
70 km entlang der Kette und er zeigte mir wie man dort „richtig“
fliegt. 100km/h nur einige Meter ueber der Kette und das bei
leichten Steigwerten. Werde diesen Flug sicher nie vergessen
da ich mir fast in die Hose geschissen habe.
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Letzte
Woche hatten wir dann unseren ersten Bewerb. Es war
ein sieben Tage langer Schleppbewerb in Gulgong. Gulgong
liegt ca. 4h von Sydney entfernt (Richtung Norden). Gerolf
konnte leider nicht mitfahren, da er am neuen Drachen fuer die
WM arbeitete. Hatte jedoch Glueck und Dave Seib, ein Mitglied
des australischen Teams, hatte noch Platz in seinem Auto.
Da dies mein erster Schleppbewerb war sah ich meinen
Chancen fuer ein erfolgreiches Abschneiden (Platzierung) eher
gering. Doch wie jeder motivierte Wettbewerbspilot wollte ich
eine gute Figur machen. Na ja, hat nur zum Teil funktioniert.
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Vor
dem Bewerb hat mich Steve Moyes noch davor gewarnt dort
ohne Funk und gutem Telefon anzutanzen. Hab mich immer
gefragt wozu ich das Zeug wohl brauchen koennte, wenn ich
dann letztlich ja eh jeden Tag im Goal enden wuerde.
Bei diesem Bewerb bekam ich dann jedoch jeden Tag eine neue
Lektion erteilt: Da ich die ersten beiden Tage nicht im Goal war,
Funk und Handy zwar hatte, diese jedoch aufgrund mangelnder
Batteriestaerke oder Verbindungsschwierigkeiten die
Kommunikation mit meinen Rueckholern erschwerte, hatte ich
einige Momente im Bewerb in denen ich mir kaltes Wetter und
deutsche Sprache gewuenschte haette. |
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Trotz
allem, hatten wir sieben, zum Teil sehr gute Tage mit Basishoehen
von bis zu 3500m und das
bei einer Starthoehe von 340m. Die Gewinner (!) waren dann Jonny
Durand und Curt Warren die sich
den ersten Platz teilten. 3. wurde mit Kraig Coomber ein weiterer
Moyes Pilot. Na ja wir sind ja in
Australien. Mein Platzierung war leider nicht so gut und ich will
sie euch gar nicht erst ........
Ich
hoffe mein Bericht hat euch a bisserl aus dem winterlichen Alltag
herausgerissen. Melde mich
wieder - bis bald
Friesi |
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friesi
der schwerarbeiter...
Es wird ernst. Nur mehr 18 Tage bis zur Weltmeisterschaft
in
HAY, die am 6.1.2005 startet.
Schoen langsam kommen alle Piloten nach Australien. In der
Moyes Factory ist daher schon viel los, jeden Tag kommen neue
Piloten, um ihre Drachen abzuholen. Wir sind gerade dabei, die
letzten Geraete fuer die WM fertig zu bauen. Meine Aufgabe ist
es, 32 Sets Carbon Inserts fuer die Eintrittskante zu bauen.
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Schon
jetzt hoert man von ueberall Geruechte ueber neue
Drachen, die sich stark verbessert haben oder neue Systeme
von denen man nicht erwartet haette, dass sie funktionieren.
Wir
haben natuerlich auch nicht geschlafen. Gerolf und ich
haben nach langem hin und her unsere Ohren abgeschliffen,
Finger und Zehennaegel geschnitten und uns einen als
Turbulator dienenden Bart wachsen lassen. Weiss nicht ob ich
es euch sagen kann. Na ja wird man dann ja eh sowieso sehen.
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Habe
mir auch neue Billabong Speedarms gekauft.
Nach langem Testen, bin extra schon sehr frueh nach Sydney
geflogen, sind wir zuversichtlich. Haetten niemals damit gerechnet,
dass alles so gut funktioniert. :-)
Kommen wir nun zu einer anderen Geschichte. Seitdem man
mitgekriegt hat, dass Mandi nicht nach Hay kommt, glauben
einige, dass unser Team jetzt keine Chance auf eine erfolgreiche
Titelverteidigung hat. Man wuerde sich sogar freuen, wenn die
Oesterreicher einmal eine Niederlage hinnehmen muessten.
Uns ist natuerlich klar, dass wir ohne Mandi nicht so gute
Chancen haben. Mit Gerolf, Robert und Seppi haben wir jedoch
drei erfahrene und mit Florian, Walter und mir drei motivierte
Piloten. Wir werden uns daher ins Zeug legen, um ein gutes
Resultat auch ohne Mandi zu erzielen.
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Ich
hoffe ihr haltet uns die Daumen!
Bis bald Friesi
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